Ratgeber: Holzspielzeug
„Was kaufe ich meinem Kind an Spielzeug?“ – Die Frage stellen sich oft Eltern, die ihrem Schützling etwas Gutes tun und es in ihrer Entwicklung fördern wollen. Der Spielzeug – Markt ist riesig, aber noch lang nicht ist alles gut.
Holz ist ein natürlich wachsender Rohstoff und ist so herkömmlichem Kunststoffspielzeug im ökologischen Vorteil. Bakterien können auf Holz nur gebremst wachsen, während auf Kunststoff in der Regel das Wachstum kaum gehemmt werden kann. Zudem weist Holz angenehme Oberflächeneigenschaften auf und ist ungiftig. Es wird in der weiteren Verarbeitung oft geölt oder gefärbt, wobei meist schadstoffreiche Rohstoffe verwendet werden. Wenn es lackiert ist, dann sollten die Eltern auf Farben mit Wasserbasis achten. Auch die Entsorgung ist unproblematisch, da im Gegensatz zu Kunststoff keine umweltschädlichen Stoffe ausgetragen werden.
Holzspielzeug im Angebot
Holzspielzeug wird zunehmend auch in Kindergärten und Schulen, für kreatives pädagogisches Spielen im Unterricht, eingesetzt. Steckboxen eignen sich schon für Kleinstkinder, wobei das Erlernen von geometrischen Körpern, wie Würfel, Dreiecke, Halbkreise und andere Formen, spielend gefördert wird. Aber auch andere Holzbausteine in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben zum freien Bauen trainiert die Hand – Augen – Koordination hervorragend. Solche Spielzeuge können bedenkenlos schon Kindern ab 12 Monaten zum Spielen gegeben werden. Kleine Holztiere zum Nachziehen motivieren Kinder zu den ersten Schritten und lernen das Spielzeug, durch das neugierige Untersuchen, wortwörtlich in den Griff zu bekommen. Besonders beliebt bei Jungen sind Autos, Bagger und Laster. Sie können auch wunderbar mit in den Sandkasten genommen werden. Bauklötze bekommt man schon für unter 10 Euro. Je mehr Teile und umfangreicher das Angebot, desto teurer bis durchschnittlich 30 Euro kann das Holzspielzeug kosten.